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SEPA-Formatumstellung: Jetzt auf die neuen XML-Formate vorbereiten

Damit Ihr Zahlungsverkehr auch künftig reibungslos funktioniert

Im Zahlungsverkehr stehen in den kommenden Monaten wichtige technische Anpassungen an. Grund dafür ist die Weiterentwicklung der SEPA- und ISO-20022-Standards. Damit Zahlungen auch künftig reibungslos verarbeitet werden können, müssen Banken und Unternehmen ihre Zahlungsprozesse sowie die verwendeten Datenformate an die neuen Vorgaben anpassen.

Von den Änderungen betroffen sind unter anderem die standardisierten Schnittstellen FinTS und EBICS, über die Zahlungsdaten sicher zwischen Unternehmen und Banken ausgetauscht werden.


Wichtiger Hinweis

Ab dem 14. November 2026 werden Zahlungsdateien in älteren SEPA-Formatversionen nicht mehr verarbeitet. Prüfen Sie daher frühzeitig, ob Ihre Zahlungsverkehrs- oder Buchhaltungssoftware bereits die neuen XML-Formate unterstützt.

Was ändert sich?

Zum 14. November 2026 werden die bisherigen SEPA-XML-Formatversionen 3.0 bis 3.6 abgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt können Zahlungsdateien in diesen Formaten nicht mehr verarbeitet werden.

Die Umstellung betrifft insbesondere:

·       SEPA-Überweisungen
·       SEPA-Lastschriften
·       Statusmeldungen (pain.002)
·       Euro-Eilüberweisungen
·       Auslandszahlungen


Welche Auswirkungen hat das?

Einreichung über EBICS

Werden Zahlungsdateien nach dem 14. November 2026 in einer nicht mehr unterstützten Formatversion eingereicht, weist der EBICS-Bankrechner diese automatisch zurück. Die entsprechende Rückmeldung finden Sie im Kundenprotokoll.

Einreichung über OnlineBanking oder FinTS

Auch über das OnlineBanking oder FinTS eingereichte Zahlungsdateien werden ab dem Stichtag zurückgewiesen, sofern sie auf einer nicht mehr unterstützten Formatversion basieren.


Welche Formate sind betroffen?

Ab dem 14. November 2026 gelten folgende Formatversionen:

ZahlungsartBisherige FormateNeue Formate ab 14.11.2026

SEPA-Überweisungen

pain.001.001.03 (GBIC_1, GBIC_2, GBIC_3)pain.001.001.09

SEPA-Lastschriften

pain.008.001.02 (GBIC_1, GBIC_2, GBIC_3)

pain.008.001.08

Statusmeldungen

pain.002.001.03 (GBIC_1, GBIC_2, GBIC_3)

pain.002.001.10

Euro-Eilüberweisungenpain.001.001.03 (GBIC_1, GBIC_2, GBIC_3)pain.001.001.09_CCU_GBIC_4
pain.001.001.09_CCU_GBIC_5
AuslandszahlungenDTAZVpain.001.001.09_AXZ_GBIC_4
pain.001.001.09_AXZ_GBIC_5

Welche Formatversionen werden eingestellt?

Zusätzlich werden folgende XML-Formate ab dem 14. November 2026 nicht mehr unterstützt:

·       container.nnn.001.02
·       pain.001.fgi.01
·       pain.001.fgi.01_GBIC_2
·       pain.008.fgi.01
·       pain.008.fgi.01_GBIC_2


So bereiten Sie sich vor

Mit wenigen Schritten stellen Sie sicher, dass Ihr Zahlungsverkehr auch nach der Umstellung zuverlässig funktioniert.

1. Eingesetzte Formate prüfen

Überprüfen Sie, welche XML-Formate Ihre Zahlungsverkehrs-, Buchhaltungs- oder ERP-Software aktuell verwendet.

2. Software aktualisieren

Stellen Sie sicher, dass Ihre Zahlungsverkehrssoftware die neuen XML-Formate unterstützt. Installieren Sie verfügbare Updates rechtzeitig vor dem Stichtag.

3. Softwareanbieter kontaktieren

Nehmen Sie bei Fragen frühzeitig Kontakt mit Ihrem Softwareanbieter oder IT-Dienstleister auf. So wird die Umstellung rechtzeitig vorbereitet.


Weitere Informationen

Ausführliche technische Informationen zu den gültigen XML-Formaten, zum EBICS-Standard sowie zu den aktuellen SEPA-Entwicklungen erhalten Sie bei Ihrem Softwareanbieter sowie in den technischen Dokumentationen der Deutschen Kreditwirtschaft

 


Häufig gestellte Fragen

Bin ich von der SEPA-Formatumstellung betroffen?
  • Die Umstellung betrifft Unternehmen, Vereine und Organisationen, die ihren Zahlungsverkehr über eine Zahlungsverkehrs-, Buchhaltungs- oder ERP-Software abwickeln und dabei SEPA-XML-Dateien an die Bank übermitteln.

    Nutzen Sie ausschließlich das OnlineBanking der VR-Bank Erding eG und erfassen Ihre Zahlungen direkt dort, sind in der Regel keine Anpassungen erforderlich.

Bis wann muss die Umstellung erfolgen?
  • Die neuen XML-Formate müssen spätestens ab dem 14. November 2026 verwendet werden.

Was passiert, wenn ich meine Software nicht rechtzeitig aktualisiere?
  • Zahlungsdateien in älteren Formatversionen können nach dem Stichtag nicht mehr verarbeitet werden. Überweisungen und Lastschriften werden in diesem Fall zurückgewiesen.

Wie finde ich heraus, welche Formatversion meine Software verwendet?
  • Die verwendeten Formate können Sie in den Einstellungen Ihrer Zahlungsverkehrs- oder Buchhaltungssoftware prüfen. Bei Fragen hilft Ihnen Ihr Softwareanbieter gerne weiter.

Muss ich meine Zahlungsverkehrssoftware aktualisieren?
  • Ja, sofern Sie eine Software einsetzen, die Zahlungsdateien an die Bank übermittelt. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Updates verfügbar sind.

Betrifft die Umstellung auch das OnlineBanking der VR-Bank Erding eG?
  • Wenn Sie Zahlungen direkt im OnlineBanking erfassen und versenden, sind in der Regel keine Anpassungen Ihrerseits erforderlich. Die technischen Änderungen werden bankseitig umgesetzt.

Ich nutze BankingManager oder Profi cash. Muss ich etwas tun?
  • Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die aktuelle Version der Software verwenden. Die erforderlichen Anpassungen werden über Software-Updates bereitgestellt.

Betrifft die Umstellung auch Auslandszahlungen?
  • Ja. Das bisherige DTAZV-Format wird durch neue XML-Formate ersetzt. Prüfen Sie deshalb rechtzeitig, ob Ihre Software die neuen Formate unterstützt.

Wer hilft mir bei Fragen weiter?
  • Bei Fragen rund um die SEPA-Formatumstellung oder zu Ihrer Zahlungsverkehrssoftware stehen Ihnen Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der VR-Bank Erding eG gerne zur Verfügung. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihr Zahlungsverkehr auch nach der Umstellung zuverlässig und sicher funktioniert.


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